Google Street View und die Deutschen

16. August 2010 – 11:11

Google hat es mit seinem Dienst Street View nicht leicht. Andauernd melden sich Datenschützer zu Wort und machen dem Service mit den Bildern von öffentlich befahrbaren Straßen und deren direkter Umgebung das Leben schwer.
Vor kurzem teilte Google mit, mit seinem Dienst Google Street View Ende des Jahres in Deutschland starten zu wollen. 20 Städte sollen Anfangs dabei sein, welche seit 2008 mit den Google-Autos mit Kameraaufbau abgelichtet wurden. Mit dabei sind Berlin, Bielefeld, Bochum, Bonn, Bremen, Dortmund, Dresden, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg, Stuttgart und Wuppertal. Dass es Google mit dem Datenschutz ernst nimmt und sich redlich um Aufklärung bemüht, liest man in den Infos zum Datenschutz und rechtliche Fragen. Dabei wird unter anderem darauf verwiesen, dass Menschen und Autokennzeichen unkenntlich gemacht werden. Da dies automatisch geschieht und trotz moderner Technik nicht alle Kennzeichen und Menschen erfasst werden, bietet Google nach der Veröffentlichung der Bilder bei Street View die Möglichkeit an, diese Probleme sofort online ohne Umwege zu melden – direkt aus Street View heraus.

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Giving Pledge – amerikanische Millardäre spenden Großteil ihres Vermögens

6. August 2010 – 08:46

Es geht durch die Presse wie ein Lauffeuer, selbst lokale Radiosender haben die Nachricht bereits aufgeschnappt: Unter dem Motto The Giving Pledge haben sich 40 US-Amerikaner dazu entschlossen, mindestens 50% ihres Privatvermögens an gemeinnützige Organisationen zu spenden, um damit die Welt wenigstens ein bisschen besser zu machen. Initiatoren der Aktion waren keine geringeren als Bill Gates und Warren Buffet, welche die Liste der reichsten Menschen der Welt gemeinsam mit Carlos Slim Helú anführen. Michael Bloomberg, seines Zeichens Bürgermeister von New York, gab sogar bereits vor ein paar Wochen an, dass er 99% seines geschätzten Privatvermögens von 18 Millarden US-Dollar bis zu seinem Lebensende spenden wolle. Dann bleiben für die Erben zwar “nur noch” 180 Millionen übrig, aber selbst diese für Normalbürger unvorstellbare Summe sollte ausreichen, den Erben ein schönes Leben zu sichern.
Ich finde diese Aktion super und ich hoffe, dass weltweit noch viel mehr Leute diesem Beispiel folgen, damit es den wirklich Bedürftigen der Welt wenigstens ein bisschen besser geht. Einige Seiten schätzen die zusammenkommende Summe der 40 Personen auf über 100 Millarden US-Dollar, das übersteigt teilweise das verfügbare Geld von ganzen Staaten.
So gut das Ganze auch sein mag, so unverschämt prescht ein Teil der deutschen Politiker wieder in die Menge: Politiker von SPD und Grünen fordern von deutschen Reichen, dem US-Beispiel zu folgen und Teile ihres Vermögens für wohltätige Zwecke abzugeben. Dabei stopfen sich doch gerade die hochrangigen Politiker immer mehr mit unserem Geld ihre Konten voll und reden nur vom sparen. Großartig helfen, schon garnicht aus eigener Tasche, steht da selbst nicht auf der Tagesordnung. Wenngleich es uns in Deutschland sehr gut geht, sind solche Forderungen grade aus den oberen Reihen fehl am Platze, denn jeder muss doch selbst wissen, ob und wieviel er spenden will – da kann so ein Aufruf eher nach hinten losgehen.

Google stellt Wave ein – Alternativen

5. August 2010 – 13:31

Google WaveGoogle stellt überraschend seinen Web Collaboration Dienst Google Wave ein. Ich selbst hatte mir das Tool nur kurz angeschaut und mangels Team keine Einsatzmöglichkeit für mich gesehen, interessant war das Konzept mit Live-Messaging und Live-Content-Management aber allemal. Leider sahen das nicht viele Nutzer so und Google wird so zum Ende des Jahres die Server abschalten. Große Teile von Wave inkl. Protokoll sind bereits OpenSource, eventuell findet sich da ja jemand, der den Dienst weiterentwickelt oder etwas Neues daraus macht.
Im offiziellen Google-Blog äußert sich Urs Hölzle, Senior Vice President, Operations & Google Fellow zu der Entscheidung und zieht ein recht positives Fazit. Man habe viel gelernt und ist stolz auf das Team und die auf die Art und Weise, wie dieses die Grenzen der Informatik vorangetrieben hat.

Wave has taught us a lot, and we are proud of the team for the ways in which they have pushed the boundaries of computer science. We are excited about what they will develop next as we continue to create innovations with the potential to advance technology and the wider web.

Bei Lifehacker.com werden unterdessen zehn Tools für Web Collaboration vorgestellt und mehr oder minder ausführlich besprochen, ein Blick lohnt sich allemal. Darunter befinden sich dann auch bekannte Tools wie Zoho und Etherpad. Es gibt sicher noch viel mehr gute Collaboration Projekte im Internet, die Übersicht bei Lifehacker sollte zumindest mal einen kleinen Überblick geben.

Siedler auf dem digitalen Wohnzimmertisch

4. August 2010 – 12:52

Ich bin ja schon seit der ersten Ankündigung vom Touchscreen-Tisch Surface von Microsoft fasziniert. Wäre das Ding mit über 10.000 Euro nicht so schweineteuer, würde das Wohnzimmerequipment vielleicht schon in meiner Wohnung stehen und als Essunterlage, Stellplatz für Getränke und vor allem als digitales Spielbrett dienen. Kein lästiges Aufbauen eines Brettspieles mehr, per Klick auf dem Tisch erscheint das gewünschte Spiel, noch paar “echte” Würfel dazu und schon kanns losgehen.
Jüngst hat das nun Vectorform mit Siedler von Catan gemacht und das Spiel für Microsoft Surface umgesetzt. Bei Golem.de gibt es dazu auch einen netten Bericht und das passende Video.

Lebensrettung aus der Ferne

4. August 2010 – 10:24

Telemedizin ist dank moderner Technologien immer mehr im Kommen, noch merkt man als Normalbürger wenig davon und profitiert auch kaum davon. Abgesehen von der Online-Reservierung eines Platzes im Wartezimmer muss man sich dann doch noch aus dem Haus bewegen und auch Routinekontrollen beim Arzt durchführen lassen – sinnvoll ist das allemal.
Mit dem Projekt Partnership for the Hearth hat die Charité Berlin, Klinik für Kardiologie und Angiologie, in Zusammenarbeit mit dem Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart eine Studie mit derzeit 710 Patienten aus der Taufe gehoben.

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Manipuliert und vergessen – Was wir wirklich wissen

3. August 2010 – 10:38

Immer wieder kommt mir der Gedanke, ob unsere Pressefreiheit wirklich noch das Wort “Freiheit” im Namen verdient. Bei der Lokalpresse und Großereignissen scheint das Ganze ja toll zu funktionieren und ich fühle mich gut informiert, Todesanzeigen werden regelmäßig veröffentlicht und die aktuelle Entwicklung in der eigenen Stadt sind nachvollziehbar – soweit man es selbst auch beim Durchspazieren beobachten kann.
Aber irgendwo gibts dann einen Horizont, wo die Freiheit aufhört. Ganz deutlich wird das bei politischen Themen. Vor allen, seit es mit Wikileaks.org eine Organisation gibt, wo haufenweise brisante und sicher nicht für die Öffentlichkeit gedachte Materialien veröffentlicht werden. Eine ideale Plattform also, um auch Abseits der offiziellen Presse Infos zu bekommen.

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Konvertierung vom phpBB zum SimpleMachinesForum

30. Juli 2010 – 12:18

Auf der Suche nach einer guten Forensoftware für eine kleine Community bin ich Anfangs immer wieder über das phpBB gestolpert, dieses nutzte ich ja auch schon bei meiner früheren Gaming-Seite GameCheXX.de. An die gute alte Zeit denkend hielt ich es vor knapp einem Jahr für eine gute Wahl für das Forum zu meiner Erlebnisbäder-Webseite Rutscherlebnis.de. Das Ganze lief dann, mit einem vorgefertigten und nur um das Logo ergänzten Design recht gut, Benutzer- und Forenverwaltung waren in Ordnung, Performance sowieso kein Problem und nach Anlaufschwierigkeiten hat sich auch eine kleine Community gebildet.

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Beeindruckender Trailer von Pangea – The Neverending World

27. Juli 2010 – 13:49

Ich gucke ab und zu mal rum, ob es irgendwelche tollen 3D-Videos im Internet gibt, welche man mit einer Rot/Cyan-Brille in toller Qualität betrachten kann – Just for fun! Dabei bin ich jetzt bei Youtube auf den schon älteren Proof-of-Concept Trailer zu Pangea – The Neverending World gestoßen. Wirklich beeindruckend und in 1080p mit einer echt genialen Bildqualität, die seinesgleichen sucht. Man kann quasi in die Szenen reingreifen! Schauts euch an!

Das Video ist übrigens ein Proof-of-Concept der ungarischen Firma Aenima CGS und demonstriert eindrucksvoll die Möglichkeiten von 3D-Techniken, wenn man gezielt auch für 3D produziert und nicht auf die “Kompatibilität” zu 2D achten muss. Im gezeigten Video betrifft dies auch den Farbraum, welcher trotz Rot/Cyan-Brille super zur Geltung kommt. Bei Youtube.com gibt es übrigens auch noch eine angepasste Version für unterschiedliche 3D-Techniken.

Aus 3d-faq.de wird JS-Webbase.de

26. Juli 2010 – 08:17

Da sich die Sache mit 3d-faq.de unter anderem aus Zeitgründen nicht ganz so entwickelt hat, wie ich mir das erhofft habe (man siehts ja an der mangelnden Anzahl an Artikeln), habe ich mich dazu entschlossen, das Experiment mit einer Webseite über 3D-Technik abzubrechen und stattdessen einen Blog mit den Themen Forschung, Technik, Zukunft und Fun zu starten. Ich hab jetzt einfach mal alle alten Artikel mitübernommen, diese bilden ja schonmal eine gute Basis. Nach und nach hoffe ich Zeit zu finden, um hier regelmäßig über bunt gemischte Sachen aus den genannten Themenbereichen zu schreiben. Und solange hier noch nix Aktuelles zu finden ist, könnt ihr ja meine weitere Webseite Rutscherlebnis.de besuchen.

Wie funktioniert eine Shutterbrille?

8. April 2010 – 06:28

Shutterbrillen sind die aktuell am weitesten verbreitete Technik für Heimkino und das 3D-Erlebnis am PC. Bereits vor über 10 Jahren gab es mit der Elsa 3D Revelator eine Shutterbrille speziell für PCs für 3D-Spiele. Dabei wurde ein zu der Zeit hochwertiger Monitor mit mindestens 100Hz Bildwiederholfrequenz benötigt, um ein halbwegs flimmerfreies Bild darzustellen. Nach dem Aufkommen von LCD-Monitoren war es dann erst einmal still um die Shutterbrillen-Technik, denn diese konnten meist nur mit einer maximalen Bildwiederholrate von 75Hz aufwarten, was eindeutig zu wenig ist.

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